Der Kölner Bürovermietungsmarkt verzeichnete im vierten Quartal 2025 einen Flächenumsatz von rund 65.300 m². Damit summiert sich das Jahresergebnis auf 230.100 m² und liegt rund 5 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Büroflächenumsatz 2025 über Vorjahresniveau
Der Kölner Büromarkt schloss das Jahr 2025 mit einem soliden Schlussquartal ab, das im 4. Quartal rund 65.300 m² zum gesamten Umsatzvolumen beisteuerte und damit für einen Flächenumsatz von insgesamt 230.100 m² im Gesamtjahr sorgte. Damit lag das Ergebnis rund 5 Prozent über dem Vorjahreswert von 218.200 m². „Diese Entwicklung unterstreicht die Robustheit des Kölner Büromarktes in einem herausfordernden Marktumfeld“, so Mina Dadgostar, Head of Office Agency Köln bei Cushman & Wakefield.

„Für das laufende Jahr ist mit einer weiteren Belebung des Vermietungsmarktes zu rechnen.“, prognostiziert Mina Dadgostar.
Als besonders starker Nachfrager trat die Öffentliche Hand auf, hier stechen zwei großflächige Anmietungen durch das Jobcenter (16.000 m² & 14.500 m²) heraus.
Spitzenmiete stabil - Durchschnittsmieten steigen durch hochpreisige Abschlüsse in der City und in Deutz
Die Spitzenmiete blieb im gesamten Jahresverlauf weitestgehend stabil und steht zum Jahresende bei 33,00 Euro/m², während die Durchschnittsmiete auf 20,60 Euro/m² anstieg – ein Plus von knapp 8 Prozent zum Vorjahreswert (Q4 2024: 19,10 Euro / m²). Ausschlaggebend waren zahlreiche, teils großvolumige und zudem hochpreisige Abschlüsse in der City sowie in Deutz. „Dies unterstreicht, dass nicht nur das Premiumsegment in direkter CBD-Lage, sondern auch gut angebundene, attraktive und vor allem flexible Flächen stark nachgefragt werden“, erläutert Mina Dadgostar.
Moderater Anstieg der Leerstandsquote - Weiterhin vergleichsweise niedriges Niveau
Die Leerstandsquote erhöhte sich bis Ende Dezember 2025 sukzessive auf 5,5 % (Q4 2024: 4,8 %) und legte damit zum Vorjahresquartal um 70 Basispunkte zu. Damit lag die Leerstandsquote jedoch weiterhin unter dem Niveau der Top-5-Märkte. Der Anstieg ist vor allem auf Flächenreduzierungen im Zuge von New-Work-Modellen und die zunehmende Bedeutung von Flächeneffizienz zurückzuführen, die oftmals mit Verkleinerungen einhergeht.
Mina Dadgostar abschließend: „Mit dem erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung ist davon auszugehen, dass neben der Öffentlichen Hand auch andere Branchen wieder verstärkt ins Marktgeschehen eingreifen. Für 2026 können wir von einer leicht steigende Vermietungsleistung bei stabilem Spitzenmietniveau und moderat wachsenden Durchschnittsmieten ausgehen.“